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Kultplätze in Europa und Nordamerika
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Die Kultbauten der Waldland-Indianer Nordamerikas

Geheimnisvolle Erdwerke bedeckten einst weite Flächen Nordamerikas. Tausende standen im Waldland zwischen Atlantik und Mississippi: In Form von Stufenpyramiden, als konische Hügel oder zu erhabenen Tempelorten kombiniert. Bis ins 19. Jahrhundert rankten sich die verrücktesten Spekulationen um ihre Erbauer, denn nur wenige trauten den indianischen Ureinwohnern eine solche Leistung zu.

Doch bereits vor 3.000 Jahren schuf das Volk der Adena für den Totenkult bis zu 30 Meter hohe Hügel - als Treppen zum Himmel.

Die Hopewell-Indianer setzen um die Zeitenwende die Tradition der Adena fort, nur in einem weit größeren Maßstab. Die Indianer errichten abgeflachte Erdpyramiden, großräumige Tempelanlagen und die rätselhaften Effigy Mounds, gewaltige Tiergestalt-Hügel, die einmalig auf der Welt sind, wie die 382 Meter lange Riesenschlange von Ohio, ausgerichtet nach den Gestirnen. Andere Erdwälle stellen die traditionellen Stammes- und Totemzeichen dar wie Bär, Elch oder Fuchs, während Vogelgestalten auf Anhöhen Himmelsgeister verkörpern.

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