NORDFRIESLAND
NORDFRIESLAND - Das Land vor dem Land
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„Einst standen große Eichenwäldern an unserer Küste, und so dicht standen die Bäume, dass ein Eichhörnchen meilenweit von Ast zu Ast springen konnte, ohne den Boden zu berühren….. Wenn wir jetzt auf unseren Deichen stehen, so blicken wir in die baumlose Ebene wie in eine Ewigkeit …“.

Nur wenige Jahrtausende brauchte die Natur für den gewaltigen Prozess des Wandels, den Theodor Storm in seiner Erzählung „Eine Halligfahrt“ so bildhaft vor Augen führt. Vor 600 Jahren ging daraus eine Landschaft hervor, die in Europa nicht ihresgleichen hat und neben der Bergwelt der Alpen zu den letzten Naturreservaten in unserem Lebensraum zählt: die nordfriesischen Uthlande – Heimat des Stormschen Schimmelreiters.

Es ist die Welt der Kliffs und Dünen, der Marschen und Watten, der Halligen, Inseln und Köge – geformt von Meer und Wind im Wandel der Gezeiten.

Sie gehört zu den letzten großen Naturräumen Europas und liegt im Nordwesten Schleswig-Holsteins zwischen Eiderstedt und Sylt, zwischen dem Deichland der Köge und den Sandbänken weit draußen im Meer, bis zu denen die Nordsee bei Ebbe zurückweicht.

Texte und Bilder lassen die Begegnung mit dieser amphibischen Welt zu einem neuen Erlebnis werden. Sie machen deutlich, dass diese auf den ersten Blick so einfache Landschaft viel mehr zu bieten hat als einen endlosen Horizont mit aufgereihten Inseln und Halligen, Warften und Deichen.

Buchtext: Michael Engler und Peter W. Tügel

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