UNTERWEGS IM SUN BELT
Im Sonnengürtel der USA


Der Film dokumentiert eine Reise durch die Südstaaten, den Sun Belt der USA, von Florida bis Texas, von den Raketenabschussrampen der NASA in Cape Canaveral an der Atlantikküste bis zur Kontrollstation der Weltraumflüge in Houston am Golf von Mexiko.

Dazwischen liegen die immer noch sichtbaren Spuren der Vergangenheit: Die ersten Siedlungen der Spanier und Franzosen, die leidvolle Geschichte der Negersklaven, die Schlachtfelder des Bürgerkriegs und die historischen Stätten der Bürgerrechtsbewegung Martin Luther Kings, des Kampfes der Schwarzen um ihre Menschenrechte.

Dazwischen liegen neben verlassenen Ortschaften auch lebendige Metropolen, neben alten Herrenhäusern und Plantagenland neue Wolkenkratzer, erbaut von den bedeutendsten Architekten Amerikas. Die über 2.000 Kilometer langen Reise führt nach Atlanta, Columbus, Selma, Jackson und in die „Hauptstadt der Schwarzen“, nach New Orleans, mit ihrer Musik und ihren Festen.

Der Film belegt die Entwicklung dieser Staaten vom „Tiefen Süden“, wie einst Georgia, Alabama, Mississippi und Louisiana abwertend genannt wurden, zum „Sonnengürtel“ der USA. Eine Entwicklung, die nicht allein dem Hang der Menschen zur Sonne folgte, sondern vor allem durch niedriges Lohnniveau, Steuer-vergünstigungen und schwache Gewerkschaften standortungebundene Industrie, moderne Technologie und Verwaltungen großer Konzerne in den Süden zog.